Zur Antwort des Sozialministeriums auf eine Anfrage der Linken, nach der der Anteil der Rentenausgaben des Bundes in den vergangenen 20 Jahren gesunken ist, hier ein Statement von Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied:
"Trotz älter werdender Gesellschaft zahlt der Bund immer weniger für die Renten. Die Unkenrufe einiger Unternehmen und Ökonomen zu beständig steigenden und untragbaren Belastungen bestehen den Faktencheck nicht. Andersrum passt der Schuh: Würde der Bund sich noch so wie 2004 an der Rentenfinanzierung beteiligen, wäre ein um 2 Prozent höheres Rentenniveau von 49 Prozent möglich.
Das hieße etwa 30 Euro netto mehr pro Monat für Rentner. Die nächste Bundesregierung muss deshalb den Bundeszuschuss erhöhen und dauerhaft sichern, damit die Beitragszahlenden nicht allein die Zeche für das höhere Lebensalter zahlen."